Über mich
Ich begleite Menschen dort, wo Worte manchmal nicht ausreichen.
Über 30 Jahre Erfahrung in Trauma- und Trauerarbeit — fachlich fundiert, persönlich echt.
Traumasensibel. Ressourcenorientiert. Naturverbunden.
Seit über 30 Jahren begleite ich Menschen durch Krisen, Verlust und Traumatisierung. Meine Arbeit – mit Einzelpersonen, Paaren, Gruppen oder in der Trauerbegleitung – beruht auf einer einfachen Grundannahme: Hinter Symptomen, Konflikten oder Erschöpfung stehen oft unverarbeitete belastende Erfahrungen.
Für Sie bedeutet das Sicherheit, Wertschätzung und Achtsamkeit im Umgang mit Ihrer Geschichte – ohne Bewertung, ohne Druck, in Ihrem eigenen Tempo.
Diese Haltung ist nicht nur erlernt – sie ist über Jahrzehnte gewachsen, geprägt von eigenen Erfahrungen mit Krise, Verlust und Wandlung. Wenn Sie erfahren möchten, wie es dazu kam:
„Ich hole Sie dort ab, wo Sie gerade stehen – kein starres Programm, sondern ein Vorgehen, das sich an Ihrem Tempo, Ihrer Geschichte und Ihren Ressourcen orientiert."
Ob EMDR, Hypnotherapie, Screen-Technik oder körperorientierte Verfahren – ich wähle die Methode, die zu Ihnen passt, nicht umgekehrt. Meine eigene langjährige Praxis in Tai-Chi, Chi Gong und Achtsamkeit fließt dabei mit ein: Stabilisierung geschieht nicht nur im Gespräch, sondern auch im Körper. Durch meine Ausbildung in der Notfallpsychologie kann ich Ihnen auch in akuten Belastungssituationen – nach einem plötzlichen Ereignis, einem Schock oder einer akuten Krise – schnell und sicher Halt geben.
Werdegang
Stationen meiner Arbeit
Meine Qualifikationen
Hinter diesen Bezeichnungen stehen ein Psychologiestudium, viele Jahre Fortbildung und vor allem die tägliche Arbeit mit Menschen. Wenn Sie es genauer wissen möchten, finden Sie hier einen Überblick nach Themenbereichen.
Grundlage und Berufserfahrung
- Diplom-Psychologin, TU Berlin 1998 – Klinische Psychologie, Psychodiagnostik, Psychosomatik; Umweltpsychologie
- Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde (Psychotherapie), seit 2007
- Seit 2000 in Familienberatungsstellen, zuletzt in Leitung und stellvertretender Leitung
- Regelmäßige Gruppensupervision, zusätzlich traumasensible Supervision nach Bedarf
Traumasensible Begleitung
- Zertifizierte Fachberaterin für Psychotraumatologie und Pädagogik (DeGPT), 2007–2008, Lydia Hantke / Hans-Joachim Görges
- Strukturierte Traumaintegration, Lydia Hantke, 2011–2012
- EMDR Basis und Advanced (VDH), 2014
- Dissoziative Störungen: Diagnostik und Behandlung, Michaela Huber, Jahresgruppe 2015
- Screen-Technik zur Traumabearbeitung, Michaela Huber
- SEI® Entwicklungstrauma, Dami Charf, Basis 2022 und Modul 2 (2023)
- Notfallpsychologie, 2007–2008
- Hypnotherapie, Susy Signer-Fischer
- Ergänzt durch Fortbildungen zu Trauma und Bindung, Körper, Schmerz, Sucht sowie zur Polyvagaltheorie.
Paarbegleitung
- Diplom Partnerschafts-, Familien- und Lebensberatung (DAJEB), 2005–2008
- Traumasensible Paartherapie, Katharina Klees, Aufwind Institut
- Sexualtherapie und außereheliche Affären nach Schnarch/Clement
- Psychodrama in der Paarberatung
Trauer und Verlust
- Therapeutischer Umgang mit Trauer und Verlust, Wolfgang Lenk, Milton-Erickson-Institut
- Tod und Trauer in Familien, Ina König
- Heilsame Briefe, Yvonne Dolan
- Waldbaden in Zeiten von Abschied und Trauer, Annette Bernjus
- Waldtrauerspaziergänge
Wirkraum Natur
- Umweltpsychologie im Diplom-Studium, Prof. Dr. Hans Joachim Harloff
- Wildnispädagogik und Naturmentoring
- Waldbaden in Zeiten von Abschied und Trauer
- Naturverbundene Ritualarbeit (in Ausbildung)
- Ehrenamtlich: Beratung von Naturschutzinitiativen als Umweltpsychologin
Körper und Gesundheit
- Krankenschwester, u. a. Onkologie, Psychosomatik, Unfallchirurgie
- Körpertherapie (Bioenergetische Analyse), Dr. Vita Clauer
- Psychosomatische Krankheitsbilder in Beratung und Therapie, Dr. Jörg Clauer
- Selbsterfahrung: tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (3 Jahre), Körperpsychotherapie nach Wilhelm Reich (2 Jahre)
- Tao Yoga und Chi Gong, u. a. Die Sechs heilenden Laute, Mantak Chia
Gruppen und Fachkräfte
- Dozentin, Medizinische Hochschule Brandenburg, Studiengang Medizin, 2017
- Dozentin und Mentorin in der Beraterweiterbildung (DAJEB), seit 2008
- Dozentin für Notfallpsychologie und Psychotraumatologie, seit 2014
- Burnouttherapeutin / Burnoutcoach (IEK), 2013; Kursleiterin Stressbewältigung, Autogenes Training, PMR
- Insoweit erfahrene Kinderschutz-Fachkraft nach §8a SGB VIII
- Gründerin des Traumanetzwerks Oberhavel, 2021
- Aufbau und Leitung des ersten Bundesmodellprojekts Onlineberatung nach KJHG, 2000–2002, wissenschaftlich evaluiert
Veröffentlichungen
- 2020 „Spinnen tut der Seele gut“ – Anleitung zur Selbstfürsorge, epubli
- 2023 „Das Traumanetzwerk Oberhavel“, Trialog
- 2010 „Umgang mit Trauma in der Erziehungs- und Familienberatung“, Trialog
- 2008 „Psychotraumatologie und die Beratung traumatisierter Menschen“, DAJEB
Mein Weg
Warum ich heute Menschen begleite
„Ich verstehe Symptome als Lösungsversuche und vertraue darauf, dass die notwendigen Ressourcen für erfolgreichere Lösungen in jedem Menschen vorhanden sind – sie warten nur darauf, entdeckt und gelebt zu werden."
Herzlich willkommen
Schön, dass Sie hier sind. Vielleicht möchten Sie wissen, wer die Frau ist, die Sie auf Ihrem Weg begleiten möchte. Dann erzähle ich Ihnen nicht einfach meinen Lebenslauf, sondern etwas von dem Weg, der mich zu der gemacht hat, die ich heute bin.
Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, erkenne ich einen roten Faden: Die Themen Trauma, Trauer, Beziehungen und die heilsame Kraft der Natur begleiten mich schon mein ganzes Leben – lange bevor ich Psychologin wurde. Jede Erfahrung hat meinen Blick auf Menschen verändert und meine heutige Arbeit geprägt.
Eigentlich begann alles, bevor ich mich erinnern konnte
Als ich fünf Monate alt war, starb mein Großvater plötzlich. Er führte den Familienbetrieb, an dem die Existenz der ganzen Familie hing. Sein Tod erschütterte nicht nur meine Mutter und meine Großmutter, sondern das gesamte Familiensystem. Mein Vater ging kurz darauf beruflich nach Bayern, und ich blieb mit meiner Mutter allein in Norddeutschland zurück.
Meine Mutter liebte mich von ganzem Herzen. Doch sie selbst stand unter Schock und konnte mir in dieser Zeit nicht die Geborgenheit schenken, die ein Säugling so dringend braucht – nicht aus mangelnder Liebe, sondern weil ihre eigenen Kräfte erschöpft waren.
1962 wusste man noch nichts von Notfallpsychologie oder den Auswirkungen traumatischer Erfahrungen auf Babys und Kleinkinder. Heute wissen wir, dass unser Nervensystem schon in den ersten Lebensmonaten auf Sicherheit, Beziehung und Geborgenheit angewiesen ist.
Diese Erkenntnis bewegt mich bis heute. Oft denke ich, wie viel Leid meiner Familie vielleicht erspart geblieben wäre, wenn dieses Wissen damals schon vorhanden gewesen wäre. Genau deshalb ist es mir heute ein Herzensanliegen, notfallpsychologisches Wissen weiterzugeben und Menschen in Krisen möglichst früh zu begleiten.
Die Natur wurde mein sicherer Ort
Als Kind und Jugendliche fand ich einen Ort, an dem ich zur Ruhe kam. Es war ein kleiner Bach im Wald. Dort konnte ich stundenlang sitzen. Außerdem gab es meine ganz besondere „Toteninsel“ – ein erhöhtes, wildes Naturstück, das von einem Bach umflossen wurde und das ich vor Kurzem, nach vielen Jahren, wieder besucht habe.
Damals wusste ich natürlich nicht, warum ich mich dort so sicher fühlte. Heute kann ich erklären, was ich damals nur intuitiv gespürt habe: Die Natur hilft unserem Nervensystem, sich zu beruhigen. Sie schenkt Orientierung, Sicherheit und Zugang zu den eigenen Ressourcen. Was früher mein persönlicher Kraftort war, ist heute ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit geworden.
Auch weitere Grenzerfahrungen, darunter ein Beinahe-Ertrinken im Atlantik, ließen mich selbst erleben, was ein Schock mit Körper und Seele machen kann.
Mein Weg zur Psychologie
Manchmal verändert ein einziger Nachmittag den Lauf eines ganzen Lebens. Bei mir begann alles mit einer Tasse Kaffee im vierten Stock.
Eigentlich wollte ich Medizin studieren und später als Ärztin zu den Flying Doctors nach Australien gehen. Doch das Leben hatte andere Pläne. Um die Wartezeit auf einen Medizinstudienplatz sinnvoll zu nutzen, absolvierte ich zunächst eine Ausbildung zur Krankenschwester. Nach meiner Zeit im Krankenhaus arbeitete ich in der ambulanten Pflege.
Dort begegnete ich einer über 90-jährigen Patientin, die mein Leben verändern sollte – ich nenne sie hier Frau Müller. Wir versorgten täglich ihr offenes Bein und spritzten ihr Insulin. Sie wohnte im vierten Stock eines Mehrfamilienhauses. Eines Tages sagte sie zu mir: „Ach Mädel, setz dich doch einmal zu mir und trink eine Tasse Kaffee mit mir.“
1986 war Zeit in der Pflege schon knapp. Eigentlich hätte ich ablehnen müssen. Doch ich setzte mich zu ihr. Sie erzählte mir aus ihrem Leben und davon, wie sie zwei Weltkriege erlebt hatte. Am nächsten Tag war ihr Bein deutlich besser. Verwundert fragte ich sie danach. Sie lächelte nur und sagte: „Ja, reden muss man mit den Menschen, Mädel, reden.“
„Ja, reden muss man mit den Menschen, Mädel, reden.“
Dieser Satz begleitet mich bis heute. Zum ersten Mal wurde mir bewusst, wie eng Körper und Seele miteinander verbunden sind. Bis dahin hatte ich geglaubt, Heilung entstehe vor allem durch medizinische Behandlung. Frau Müller zeigte mir, dass manchmal auch ein zugewandtes Gespräch, echtes Interesse und das Gefühl, gesehen zu werden, heilsame Kräfte in einem Menschen wecken können.
Dieses Schlüsselerlebnis veränderte meinen beruflichen Weg. Ich entschied mich, Psychologie statt Medizin zu studieren – mit dem Wunsch, den Menschen nicht nur in seiner Krankheit, sondern als ganzen Menschen zu verstehen.
Als vieles plötzlich einen Namen bekam
Einige Jahre später, während einer Fortbildung als Psychologin, hörte ich zum ersten Mal den Begriff Entwicklungstrauma. Ich erinnere mich noch gut an diesen Moment. Plötzlich ergab vieles Sinn – nicht nur in meiner beruflichen Arbeit, sondern auch in meiner eigenen Lebensgeschichte.
Ich begann, meine Mutter nach meiner frühesten Kindheit zu fragen. An diese Zeit kann man sich bewusst zwar nicht erinnern, doch ihre Erzählungen halfen mir, vieles besser zu verstehen. Eine ihrer Erzählungen hat mich besonders berührt: Sie berichtete, dass ich schon als wenige Monate altes Baby die ganze Familie immer wieder zum Lächeln gebracht hätte, obwohl alle unter Schock standen.
Mir wurde bewusst, dass Menschen selbst in schwersten Zeiten Fähigkeiten entwickeln können, die ihnen helfen zu überleben. Gleichzeitig verstand ich auch meine eigene Geschichte besser. Mit mir war nie „etwas falsch“. Mein Nervensystem hatte sich an die frühen Belastungen angepasst und versucht, mich zu schützen.
Diese Erkenntnis prägt bis heute meine Haltung: Symptome sind für mich keine Schwäche, sondern häufig sinnvolle Überlebensstrategien, die in einer bestimmten Lebensphase notwendig waren. So richte ich den Blick in meiner Arbeit nicht nur auf das Leid eines Menschen, sondern immer auch auf seine Kraftquellen, seine Resilienz und seine Entwicklungsmöglichkeiten.
Mein Weg zur Psychotraumatologie
Diese Fortbildung wurde für mich zu einem Wendepunkt. Ich wollte dieses Wissen nicht nur für mich verstehen, sondern es auch für andere Menschen nutzbar machen. Deshalb spezialisierte ich mich konsequent weiter – in Notfallpsychologie und Psychotraumatologie, in Trauerbegleitung sowie in der Verbindung von Trauma und Trauer. Ein weiteres Herzensthema wurde die traumasensible Paartherapie.
Parallel dazu vertiefte ich mein Wissen in Umweltpsychologie sowie in der Begleitung von Menschen in und mit der Natur. Mich faszinierte immer mehr die Frage, warum Natur auf unser Nervensystem so beruhigend wirkt und Heilungsprozesse unterstützen kann. Dieses Wissen wurde später zu einem wichtigen Bestandteil meiner traumasensiblen Begleitung.
So entstand Schritt für Schritt die Arbeitsweise, mit der ich Menschen heute begleite: fachlich fundiert, ressourcenorientiert und mit dem Vertrauen, dass Entwicklung und Wandlung auch nach schweren Erfahrungen möglich sind.
Als das Leben mich selbst prüfte
Im Juni 2022 veränderte sich mein Leben von einem Tag auf den anderen. Mein Mann starb nach 36 glücklichen gemeinsamen Jahren unter plötzlichen, traumatischen Umständen. Auch er war Psychologe und Psychotherapeut. Von 1986 bis 1995 arbeiteten wir gemeinsam in seiner psychologischen Praxis. Beruflich und privat waren wir über Jahrzehnte ein starkes Team. Gemeinsam haben wir zwei wunderbare Söhne.
Für unseren Ruhestand hatten wir einen gemeinsamen Traum: eine eigene Praxis für traumasensible Paartherapie. Mit seinem Tod zerplatzte dieser Traum.
Zum ersten Mal war ich nicht mehr diejenige, die andere durch Krisen begleitete, sondern selbst lernen musste, mit einem Verlust zu leben, der mein Leben tief erschütterte. Diese Erfahrung hat meinen Blick auf Trauer noch einmal grundlegend vertieft und meine Arbeit als Psychologin und Trauerbegleiterin nachhaltig geprägt.
Mit der Trauer weiterleben
Seit vielen Jahren begleite ich Menschen in ihrer Trauer. Doch plötzlich war ich selbst diejenige, die ihren eigenen Weg durch den Schmerz finden musste. Ich erlebte am eigenen Leib, wie überwältigend Trauer körperlich, seelisch und sozial sein kann. Vieles, was ich bis dahin aus meiner beruflichen Arbeit kannte, wurde nun zu meiner eigenen Erfahrung.
Und dennoch spürte ich irgendwann ganz deutlich: Ich wollte nicht für immer im Schmerz gefangen bleiben. Ich wollte lernen, mit meiner Trauer zu leben. Getragen haben mich dabei auch unsere Kinder und Enkelkinder. Sie schenkten mir Halt, Hoffnung und immer wieder neue Gründe, nach vorne zu schauen.
Vor allem aber waren es die Stunden in der Natur, die mir halfen, Schritt für Schritt wieder Vertrauen ins Leben zu fassen. Dort erlebte ich, dass selbst nach den dunkelsten Tagen neues Leben entsteht – leise, beharrlich und oft ganz unscheinbar.
In dieser Zeit bekam für mich ein Satz von Albert Camus eine ganz persönliche Bedeutung:
„Mitten im tiefsten Winter wurde mir schließlich bewusst, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer wohnt.“
Diese Erfahrung fließt heute in meine Arbeit ein. Ich begleite Trauernde nicht nur mit meinem Fachwissen, sondern auch mit einer tiefen persönlichen Erfahrung und dem Vertrauen, dass Wandlung möglich ist. Deshalb wird die traumasensible Trauerbegleitung künftig einen noch größeren Platz in meiner Arbeit einnehmen.
Die Natur als Wirkraum
Nach fast 30 erfüllten Berufsjahren verabschiedete ich mich Ende 2025 aus meinem bisherigen Berufsalltag. Schon während der Coronazeit absolvierte ich Weiterbildungen zur Naturmentorin sowie zu Waldbaden und Trauern. Zurzeit bilde ich mich außerdem zur naturverbundenen Ritualberaterin weiter. So schloss sich für mich ein Kreis: Was mir als Kind Halt gegeben hatte, wurde zu einem festen Bestandteil meiner heutigen Arbeit.
Heute fließt die Natur als traumasensibler Begleitungsraum in meine Arbeit ein – bei Trauma, Trauer und persönlichen Wandlungsprozessen. Sie unterstützt Menschen dabei, zur Ruhe zu kommen, neue Kraft zu schöpfen und wieder Zugang zu ihren eigenen Ressourcen zu finden.
So verbinde ich Psychotraumatologie, Trauerbegleitung, traumasensible Paartherapie, Naturpsychologie und körperorientierte Ansätze zu einer Begleitung, die den ganzen Menschen in den Blick nimmt – Körper, Geist und Seele.
Was mich persönlich trägt
Privat bin ich am liebsten draußen unterwegs – unter einem Tarp oder im Zelt, in Wäldern und an Seen. Ich lese, schreibe, zeichne und tanze. Ich bin glücklich, mit meiner Familie in einem Mehrgenerationenhaus zu leben. Diese Nähe zueinander empfinde ich als großes Geschenk.
Seit vielen Jahren begleiten mich außerdem Achtsamkeit, Körperarbeit sowie Tao Yoga, Chi Gong und Tai-Chi. Sie erinnern mich immer wieder daran, wie eng Körper, Geist und Seele miteinander verbunden sind und wie wichtig es ist, auch in bewegten Zeiten die eigene Mitte wiederzufinden.
Schreiben als Herzensanliegen
Schreiben begleitet mich seit vielen Jahren als Möglichkeit, Erfahrungen zu verarbeiten, Gedanken zu ordnen und Erkenntnisse mit anderen zu teilen. So entstanden Fachartikel und schließlich mein Buch „Spinnen tut der Seele gut“, in dem ich zeige, wie Handspinnen zu einem Weg der Selbstfürsorge und Ressourcenarbeit werden kann.
Zurzeit schreibe ich an einem weiteren Herzensprojekt – einem Mutmachbuch darüber, wie es gelingen kann, nach einem plötzlichen Verlust Schritt für Schritt wieder ins Leben zu finden. Auch damit möchte ich Menschen Hoffnung schenken und sie auf ihrem eigenen Weg begleiten.
Was mich in meiner Arbeit leitet
Wenn ich auf meinen Lebensweg zurückblicke, erkenne ich, dass jede Krise, jede Begegnung und jede Erfahrung meine Haltung als Psychologin geprägt hat. Ich habe früh erfahren, wie belastende Erlebnisse ein Leben beeinflussen können. Ich habe erlebt, welche Kraft in einer wertschätzenden Begegnung liegt, wie heilsam die Natur sein kann und wie tief Trauer und Trauma ein Leben erschüttern können.
Ich begegne jedem Menschen mit der Überzeugung, dass Entwicklung und Wandlung auch nach schweren Erfahrungen möglich sind. Es ist mir eine Freude und ein Herzensanliegen, Menschen ein Stück auf ihrem Weg begleiten zu dürfen.