„ Die eigentliche Ursache für unser Leiden
liegt gewöhnlich darin,
wie unsere Erinnerungen an frühere Ereignisse
im Gehirn abgespeichert worden sind
- und genau das können wir verändern.“


Dr. Francine Shapiro ,
Entwicklerin der EMDR-Therapiemethode


Was ist EMDR?

EMDR steht für Eye Movement Desensitization Reprocessing und bedeutet übersetzt Desensibiliserung und Verarbeitung durch Augenbewegungen. Dieses von Dr. Francine Shapiro entdeckte wichtige Therapieelement wird u.a. sehr erfolgreich zur Behandlung von Traumafolgestörungen, bei Depression, Angststörungen, Trauer, Burnout und Krisen eingesetzt. Die EMDR - Methode arbeitet mit bilateraler Stimulation, d.h.Stimulation der beiden Gehirnhälften, primär über die Augenbewegungen, aber auch über die Einbindung des gesamten Körpers.

Wie funktioniert EMDR ?

Die EMDR-Therapie fokussiert die unverarbeiteten Erinnerungen, welche die negativen Emotionen, Empfindungen und Überzeugungen enthalten. Durch die Aktivierung des Informationsverarbeitungssystems des Gehirns in den EMDR- Therapiesitzungen können die alten Erinnerungen `verdaut´ werden. Das bedeutet, Sie lernen in den Therapiesitzungen was sinnvoll und nützlich ist, verabschieden, was unnütz ist und speichern die Erinnerungen dann so ab, dass sie Ihnen nicht länger schaden können.

Die EMDR Forschung, hat gezeigt, dass bereits durch eine einzige EMDR-Verarbeitungssitzung tiefgreifende Veränderungen erfolgen können. Auch langjährige quälende Zustände, negativste und hartnäckigste Muster können mit EMDR behandelt werden. Bestimmte Symptome und Schmerzen gehen auf unverarbeitete Erinnerungen zurück, wohingegen verarbeitete Erinnerungen die Grundlage für unsere geistige Gesundheit bilden.

„Nach der Behandlung einer einfachen posttraumatischen Belastungsstörung mit EMDR fühlen sich 80 Prozent der Patientinnen und Patienten deutlich entlastet – und das bereits nach wenigen Sitzungen.“ (EMDRIA Deutschland). Der wissenschaftliche Beirat Psychotherapie hat EMDR 2006 in Deutschland als Methode zur Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung anerkannt.

Mögliche Einsatzgebiete für EMDR sind:

Allgemeine Krisen

Ängste/ Phobien/ Flugangst/ Prüfungsangst/ Höhenangst/ Lampenfieber

Blockadenlösung – bekannte und unbewusste

Burnout-Syndrom/ Erschöpfung/ Müdigkeit

Coaching

Eifersucht

emotionale Überreaktionen

Essstörungen/ Gewichtsprobleme

Konzentrationssteigerung

Krebstherapie, begleitend/ Psychoimmunologie

Mobbing

Paartherapie/ Beziehungsprobleme

Posttraumatische Belastungsstörungen

Probleme in Schule/ Ausbildung/ Studium

Raucherentwöhnung

Reizdarmsyndrom

Schlafstörungen

Schmerzen

Selbstzweifel/ Ärger

Spritzenangst

Sport-Coaching

Stressmanagement

Tinnitus

Trauer

Traumatherapie

Traumreisen/ Visionen

Überlastung in Beruf und Familie

emotionale Verspannungen

Wechseljahre

Zahnbehandlungsphobie

Zwänge/ Zwangserkrankungen

…

Voraussetzung für eine Behandlung mit der EMDR Therapiemethode ist eine ausreichende reale Sicherheit und ausreichende körperliche, soziale und psychische Stabilität. Ausschlusskriterien für die Arbeit mit EMDR sind u.a. akute Suizidalität, unkontrollierter Drogenkonsum, massives selbstverletzendes Verhalten und eine akute Psychose. Die Voraussetzungen für EMDR werden im Erstgespräch abgeklärt.


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