“Man muss sich die Freiheit nehmen.
 Sie wird einem nicht gegeben”

Meret Oppenheim

 

Burnoutprophylaxe/ Burnouttherapie/ Burnoutcoaching

Stress kennt fast jeder. Viele Menschen leiden heutzutage unter den negativen Folgen von Dauerstress. Zuviel Stress kann zur Erschöpfung und Burnout führen. Bereits 2012 teilte die Psychotherapeutenkammer mit: „ Die Zahl der betrieblichen Fehltage aufgrund von Burnout ist seit 2004 um fast 1.400 Prozent gestiegen.“

Burn-Out ist keine Krankheit. Ein Burnout-Syndrom ( engl. burn out – ausbrennen) bzw. Ausgebranntsein ist ein Zustand ausgesprochener emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit. Burnout wird jedoch nicht nur durch Stress von Außen verursacht, sondern zu einem großen Teil auch durch eigene Denk- und Verhaltensmuster.
Ebenso können Belastungen in der Freizeit, wie z.B. die Pflege eines Angehörigen, schwelende Konflikte im Privaten oder Traumatisch Erlebtes zu einer Überforderung und damit Erschöpfung führen.

Eine gesunde Balance zwischen beruflichen und privaten Belastungen einerseits und beruflichen und privaten Ressourcen (innewohnende Fähigkeiten) andererseits, ist Grundlage für eine gute und lange Gesundheit, sowie für eine hohe Lebensqualität und Zufriedenheit. Nach Möglichkeit sollte man schon in einem frühen Stadium, wenn sich also die ersten Symptome zeigen, gegensteuern, weil Vorsorge die wichtigste Methode bei Burnout ist.
Viele Menschen ignorieren jedoch die ersten Symptome: „ich schaffe das“; ”Das ist doch normal„; “Alle machen das so”; “Arbeit muss doch sein…..” und ignorieren die ersten Anzeichen bis hin zur Selbstaufgabe.

Burnout kann zu vielen verschiedenen Symptome und Beschwerden führen, wobei nicht alle Symptome des Burnoutsyndroms zwingend bei allen Menschen vorkommen müssen.
Das Krankheitsbild zeigt sich sowohl bei psychischen Symptomen, als auch bei physischen Beschwerden auf unterschiedlichste Weise. Weil körperliche Beschwerden jedoch selbst von Experten nur sehr schwer einer psychischen Erkrankung zugrunde gelegt werden können, bleibt das Syndrom Burnout oft lange Zeit unentdeckt oder missinterpretiert.
Oft landen Menschen mit Burnout bei mir, die schon lange Zeit Antidepressiva
verschrieben bekommen haben.

Symptome des Burnout-Syndroms

In verschiedenen Stadien macht sich das Burnout-Syndrom mit unterschiedlichsten Symptomen bemerkbar. Im Anfangsstadium besteht eher das diffuse Gefühl, dass etwas nicht in Ordnung ist. Das kann einhergehen mit gelegentlicher grundloser Angst und beginnenden körperlichen Beschwerden.

Erste konkrete Anzeichen einer drohenden oder beginnenden Burnout-Symptomatik können vermehrter Einsatz, nahezu pausenloses Arbeiten, der subjektive Eindruck der eigenen Unentbehrlichkeit, das Gefühl eigentlich nie mehr richtig Zeit für sich zu haben, also die zunehmende Verleugnung der eigenen Bedürfnisse und die Beschränkung zwischenmenschlicher Kontakte sein.

Im fortgeschrittenen Stadium kommen Gefühle wie Ärger, Unzufriedenheit, Gereiztheit oder auch das Gefühl ausgenutzt oder betrogen zu werden hinzu, die körperlichen Symptome nehmen zu. Burnout-Patienten klagen dabei über unterschiedlichste Beschwerden wie Mattheit und Erschöpfung, Ruhelosigkeit, Niedergeschlagenheit, Depression und Ängste, aber auch Schlafstörungen, sexuelle Probleme, Kopf- und Rückenschmerzen, Tinnitus, Herzrasen, Magenkrämpfe, andere körperliche Beschwerden.

Bei weiterem Fortschreiten der Symptomatik treten zunehmend Gefühle von Sinnlosigkeit, Versagen, Misstrauen auf. Sehr schnelle Erschöpfung, Mechanisierung des Lebens und Rückzug bis hin zur Apathie (Teilnahmslosigkeit) sind fortgeschrittene Symptome für das Burnout- Syndrom.

Der erste Schritt zurück zu Lebensqualität und Freude ist die Einsicht, dass man Hilfe benötigt. Sich krank zu fühlen, sollte nicht zum Dauerzustand werden. Wann gesteht man sich somit ein, dass die Grenze der Belastbarkeit überschritten ist, man selbst zu hohe Erwartungen in eigene Leistungen setzt und nicht alle gesteckten Ziele erreichen kann?

Jeder Betroffene verfügt über seine individuelle Geschichte, wie sich Burnout bei ihm entwickelt hat. Daher gibt es auch keine Standardtherapie die für alle Klienten passt, sondern eine Burnout-Therapie wird bei mir ganzheitlich auf allen beteiligten Ebenen, emotional, kognitiv und individuell auf Sie abgestimmt.

Bausteine einer Burnoutprophylaxe / Burnouttherapie / Burnoutcoaching:

  • Burnout-Diagnostik: Wie ist der Zustand?; Welche Probleme gibt es?; Was haben Sie schon selbst zur Lösung versucht?; Was war erfolgreich und was nicht?; Eigene Erklärungen?; Wo möchten Sie hin?; Welches sind ihre individuellen beitragenden Faktoren?; Innenwelt, Außenwelt, Berufswelt, Traumata….
  • Behandungsplan je nach ihrem Anliegen
  • Die Vorsorge/ Therapie erfolgt ganzheitlich: Auf der Körperebene, der Gefühlsebene und der Verhaltensebene.

Folgende Themen können dabei eine Rolle spielen:

    Ich Management: Entlastung, Zeitmanagement, Stressauslöser entdecken, Entspannungstechniken erlernen, Atemtechniken und Körpertherapie, Selbstbehauptung üben, negative Gedankenmuster entdecken und verändern, Ich sorge für mich, Traumatisches Bearbeiten…
    Ich und Beruf: Mein Arbeitsplatz, Meine Arbeitsorganisation, Meine Arbeitsqualifikation, Meine Karriereentwicklung, Meine Zufriedenheit mit meiner Aufgabe, Die Wertschätzung meiner Arbeit….
    Ich und die Anderen: Partnerschaftsmanagement, Meine Familie, Meine Mitarbeiter/ Kollegen, soziale Kontakte und Netzwerke

Mit einer Burnouttherapie / einem Burnoutcoaching können Sie Auswege aus Ihrem Teufelskreis finden, lernen Ihr persönliches Gleichgewicht wieder herzustellen und sich wieder wirksam zu erholen. Langfristig lernen Sie Strategien für Ihre individuelle Stressbewältigung kennen und anwenden, damit Sie nachhaltig gesund, gelassen und sicher mit Stress umgehen können und von Burnout verschont bleiben.

Insbesondere für helfende Berufe und Lehrer habe ich ein spezielles Burnout-Konzept entwickelt. Führungskräfte kann ich zusätzlich dabei begleiten zu “Leiten ohne zu leiden“.

 

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